Vogelfutter

Es gibt zwei Arten von Vogelfutter, man unterscheidet hier zwischen Vogelfutter für Wildvögel und das Futter für das Haustier ( Wellensittich, Kanarienvogel etc. ). Wildvögel, welche im Grunde auch ohne Zufütterung überleben würden, sollten nur in den besonders kalten- frostigen Wintermonaten zugefüttert werden. Hier bieten sich fertige handelsübliche Futter- Körnermischungen an. Auch die Zugabe von Fettfutter in Form von Knödeln und Ringen ist möglich. Völlig ungeeignet und gesundheitsgefährdend sind Küchenabfälle, vor allem wenn sie gewürzt sind, Brot und Kuchenreste. Auch Butter und Margarine dürfen nicht verfüttert werden. Haus- Ziervögel sind von ihren Haltern voll abhängig, hier sollte das Futterangebot abwechslungsreich sein um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Das im Handel angebotene Fertigfutter besteht größtenteils aus Pflanzensamen. Hier sollten zusätzlich tierische Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine gefüttert werden. Besonders wertvolle Vitaminlieferanten, sind frisches Gemüse, Obst, Vogelmiere und Löwenzahn. Selbst gesucht auf Wiesen darf dieses nur sauber verfüttert werden. Wellensittiche knabbern auch sehr gern an Obstbaum- und Tannenzweigen. Während der Mauser benötigen alle Vögel einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen, dieser kann durch Gabe Schale von gekochten Eiern oder Muschelkalk ausgeglichen werden. Grün- Frischfutter sollte nur 2- 3mal in der Woche angeboten werden. Vögel sind Körnerfresser, zuviel Grünfutter führt zu Verdauungsstörungen. Kolbenhirse oder auch Körnerknabberstangen werden grad von Wellensittichen gerne angenommen, sie sollten immer zur Verfügung stehen. Frisches Trinkwasser muss für den Vogel immer und ständig bereit stehen. Ein Vogel nimmt über den Tag bis zu 15% seines Körpergewichts an Flüssigkeit auf. Er versorgt sich durch das Wasser mit lebenswichtigem Jod und Mineralien. Ganz normales Leitungswasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure eignet sich am besten und ist zudem für den Vogel sehr gut verträglich. Da Wellensittiche einen gekrümmten Schnabel haben können sie leicht Kerne und Körner mit harter Schale knacken was der Ernährung in freier Wildbahn sehr Nahe kommt. Kanarienvögel hingegen, haben einen graden Spitzen Schnabel. Dieser ist nicht zum Knacken und Aufbrechen von harten Schalen geeignet. Für diese Ziervogelart werden Körnermischungen aus weichen Sämereien wie Hirse und Hafer angeboten. Diese werden mit einem geringen Teil fetthaltiger Sämereien angereichet ( Leinsamen, etwas Hanf ). Auch sollte einmal wöchentlich tierisches Eiweiß in Form von gekochtem Ei gefüttert werden. Frisches Obst, zum Beispiel Apfel mögen Kanarienvögel sehr gern. Bei solch abwechslungs- und vitaminreicher Kost ist das Beimischen von zusätzlichen Vitaminpräparaten zum Futter nicht nötig. Die Gesundheit eines Vogels zeigt sich durch ein dichtes, farbenprächtiges und glänzendes Federkleid und der aktiven Teilnahme am Tagesablauf. Mit der richtigen Fütterung, hat der Vogelfreund einen munter zwitschernden Gesellen an seiner Seite.  
 
 
 
Extern: Dachschiefer
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